Erziehungskonzept

Getreu unseren schulischen Leitsätzen möchten wir das Begabungspotential aller Schülerinnen und Schüler optimal ausschöpfen, allen Lernenden grundlegende gesellschaftliche Regeln vermitteln, einen möglichst hohen Bildungsabschluss ermöglichen und sie auf nachfolgende berufliche Ausbildungen und schulische Weiterbildungen optimal vorbereiten. Dafür bedarf es neben der Wissensvermittlung auch dem Aufbau sozialer Verhaltensweisen.

Um unsere Schülerinnen und Schüler zu selbstständigen Individuen zu erziehen, basiert unser Erziehungskonzept auf den folgenden Bausteinen:
1)    Förderung der Fachkompetenz
2)    Förderung der Methodenkompetenz
3)    Förderung der Sozialkompetenz
4)    Förderung der personalen Kompetenz/ des lebenslangen Lernens
5)    Übernahme von Verantwortung und Handeln in einer demokratischen Gesellschaft
6)    Partnerschaftliches Kooperationsmodell mit der Schulsozialarbeit

(Lern- und Leistungsanforderungen richten sich nach diesem Zielen.
Unser Lernkonzept = Unterrichtskonzept umfasst:    

1. Förderung der Fachkompetenz

Der Aufbau von strukturiertem und vernetztem Wissen, Können und Handeln in allen Fächern ist das zentrale Ziel im Unterricht. Auf der Basis der jeweiligen Kernlehrpläne der Fächer werden die schulinternen Lehrpläne entwickelt (siehe schulinterne Lehrpläne). Die verbindlichen Inhalte der Fächer werden im Fachunterricht auch unter fächerübergreifenden Aspekten und Zusammenhängen erarbeitet. Dabei ergänzen sich individuelles Lernen, kooperative Lernformen und offene Lernangebote.

2. Förderung der Methodenkompetenz

Damit Schülerinnen und Schüler zunehmend in größeren Zusammenhängen selbstständig und selbstgesteuert lernen können, müssen sie über ein möglichst breites Spektrum an Strategien, Lern- und Arbeitstechniken verfügen. Diese vermitteln und üben wir in den einzelnen Unterrichtsfächern (siehe Methodenkonzept). )

3. Förderung der Sozialkompetenz

In der Überzeugung, dass unsere Schule nicht nur Lernort, sondern auch Lebens-raum für alle am Schulleben Beteiligten ist, legen wir besonderen Wert auf Erzie-hung zu Toleranz, Solidarität, Höflichkeit und Kommunikationsfähigkeit. Der Umgang zwischen allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft soll geprägt sein von Respekt, gegenseitigem Verständnis und Gewaltfreiheit. Wir wollen ein Haus des Lernens sein mit einer Atmosphäre der Freundlichkeit, Höflichkeit und Zuwendung.
 
Im Einzelnen hat sich unsere Schule zum Erziehungsziel gesetzt, dem Wertewandel entgegenzuwirken, indem sie, orientiert am Wertesystem des Grund-gesetzes, grundlegende Werte und Verhaltensnormen vermitteln möchte, über die im Lehrerkollegium ein Konsens besteht. Folgende Werte sind uns beson¬ders wichtig:
 
    Persönlichkeitsbildung und Förderung der Individualität
    Solidarität und Toleranz der Mitschüler untereinander
    Akzeptanz der Unterschiedlichkeit von Menschen
    gegenseitige Unterstützung und Hilfe bei sozialen und schulischen Proble¬men
    Rücksichtnahme auf Schwächere und Unterstützung schwächerer Personen
    Einhalten von Regeln (    Beachten der Schulordnung, (Benachrichtigung der Eltern bei wiederholten Verstößen gegen die Schulordnung), Aufstellen einer eigenen Klassenordnung)
    Anwendung angemessener Konsequenzen (siehe Sanktionskonzept)

Die Lehrerinnen und Lehrer übernehmen für die Schülerinnen und Schüler eine Vorbildfunktion und achten darauf, dass Regeln eingehalten werden, die sich als sinnvoll erwiesen haben und die sich auch in der Gesellschaft durchgehen¬der Akzeptanz erfreuen.

Dazu gehören allgemein:
    Pünktlichkeit zu Unterrichtsbeginn und zu den einzelnen Stunden
    feste Sitzordnung, die nicht nach Belieben von Schülern verändert wird
    Rücksichtnahme auf das Eigentum anderer Schülerinnen und Schüler
    Ordnung in den Lernräumen
    Vorbereitung der Räume durch Putzen nach Unterrichtsschluss
    Ordnung in der Handhabung der eigenen Arbeitsmaterialien
    Ordnung und Sauberkeit auf dem Schulhof, in den Aulen, Fluren und den Toilettenräumen

Gesprächsregeln beachten:
    andere ausreden lassen und ihnen aktiv zuhören
    auf Beiträge anderer eingehen
    Mitschüler mit dem Vornamen anreden
    
    Einen höflichen Umgangston pflegen:
    einander grüßen und Begrüßungen erwidern
    sich für ein Fehlverhalten entschuldigen
    einander helfen und Rücksicht aufeinander nehmen
    sich für Verspätungen und Versäumnisse usw. entschuldigen
    einander die Tür aufhalten

Jede Klasse wird von zwei Klassenlehrern im Team geleitet. Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern werden Klassenregeln erarbeitet, die die Schülerinnen und Schüler in ihrem Lernbegleiter mit sich führen. In den Klassenlehrerstunden werden die Klasse betreffende Themen angesprochen und Probleme gemeinsam behoben. Rituale, wie die Übernahme von Verantwortung für Ordnung und Sauberkeit in den Räumen, unterstützen den reibungslosen Ablauf von Unterricht (wöchentlich neue Aufgabenverteilung von Tafeldienst, Ordnungsdienst, Brötchendienst…).
Auch für die Pausen gibt es Regeln, die einzuhalten sind. Diese sind in der Schulordnung verschriftlicht. Zudem unterschreiben Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrer bei der Schulanmeldung einen Schulvertrag, der das Verhalten und die Regeln unserer Schule beinhaltet. In den regelmäßig tagenden Klassenpflegschaftssitzungen treffen Lehrer und Eltern weitere mündliche Vereinbarungen. Beispielsweise sind Eltern dazu angehalten wöchentlich den Lernbegleiter ihrer Kinder zu unterschreiben, um mitzuteilen, dass sie schulische Informationen zur Kenntnis genommen haben.

Zu unserer Erziehungsarbeit gehören auch Tagesausflüge an außerschulische Lernorte, sowie Wandertage, die das Gemeinschaftsgefühl der Klassen stärken sollen. Die Projektwoche für die verschiedenen Jahrgänge mit ihren unterschiedlichen Themen bietet zudem den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit sich individuell zu entfalten. In Zusammenarbeit mit externen Experten thematisiert die Sekundarschule in der Projektwoche unterschiedlichste Themen, die die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler auch in der vor ihnen liegenden Zukunft betreffen.

Außergewöhnliche Leistungen werden besonders geehrt und finden Anerkennung in Auszeichnungsveranstaltungen in der Aula (bspw. die Sportabzeichenvergabe etc…)

4. Förderung der personalen Kompetenz / des lebenslangen Lernens

Grundsätzlich müssen junge Menschen zu einem lebenslangen Lernen in unserer Gesellschaft befähigt werden. Die Schülerinnen und Schüler lernen sich zu motivieren und Eigeninitiative zu ergreifen, sich eigenständig Ziele zu setzen, den Weg dahin zu planen, selbst zu organisieren und schließlich die Zielerreichung zu überprüfen. Dies lernen die Schülerinnen und Schüler in unseren Lernstudiozeiten. Dort bearbeiten sie Wochenpläne und teilen sich ihre Zeit für die Bearbeitung der Aufgaben selbst ein.
Die eigene Belastbarkeit aber auch Teamfähigkeit richtig einschätzen zu können, sind wichtige Voraussetzungen, um den eigenen Lern- und Entwicklungsprozess zielgerichtet mit klaren Rahmenbedingungen und festen Strukturen zunehmend selbstgesteuert zu gestalten. Unsere schriftlichen Förderempfehlungen nach jeder Klassenarbeit, aber auch die Reflexionsbögen und Zielvereinbarungen nach jedem Schüler-Eltern-Lehrergesprächstag und die regelmäßigen Gespräche im Schulalltag dienen den Schülerinnen und Schülern als Hilfsmittel bei der Reflexion ihrer Fähig- und Fertigkeiten.

5. Übernahme von Verantwortung und Handeln in einer demokratischen Gesellschaft

Ziel schulischer Bildung ist es, unseren Schülerinnen und Schülern Hilfen und Anregungen auf dem Weg zur Mündigkeit zu geben und in ihnen die Urteilsfähigkeit und Bereitschaft zu verantwortlichem Handeln und zur Mitverantwortung für die Gestaltung einer demokratischen Gesellschaft zu wecken.
Daher ist es notwendige Voraussetzung, dass unsere Schülerinnen und Schüler ihre Schule selbst als demokratische Einrichtung erleben, dass sie also in Unterricht und Schulleben Gelegenheiten erhalten und auch den Anspruch erfahren, an Entscheidungen mitzuwirken und Mitverantwortung für die Folgen von Entscheidungen zu übernehmen:
    Schüler und Schülerinnen lernen, Verantwortung für ihren eigenen Fortschritt in der Schule zu übernehmen
    sie sind verantwortlich für ihren Klassenraum und dessen Gestaltung
    sie sind für ihre Arbeitsmaterialien zuständig
    sie sollen lernen, Verantwortung für ihre Mitschüler zu übernehmen
    sie sollen Verantwortungsbewusstsein für ihre Sekundarschule entwickeln

In der Sekundarschule wählen die Schülerinnen und Schüler eine Schülervertretung und nehmen somit ihr Recht auf Mitgestaltung war. Die Schülervertretung tagt anlassbezogen und wird durch die von der Schülerschaft gewählte SV Lehrerin unterstützt. Die Schülervertreter sind in der Schulkonferenz stimmberechtigte Mitglieder und werden bei Entscheidungen aktiv mit einbezogen.

Unsere Schule bietet sowohl individuelle Beratung in Problemsituationen als auch Trainings in gruppenbezogenen Kontexten an, z. B. Ausbildung  als Sporthelfer, soziales Kompetenztraining, Gewaltpräventionsprojekte, Anti-Mobbing Projekte
Ein Lernfeld für demokratisches Verhalten und demokratische Formen des Miteinanders findet sich in den Gremien der Schulmitwirkung, in denen Schülerinnen und Schüler besonders in der Schülervertretung (SV) Erprobungsräume haben. Im Unterricht erhalten unsere Schülerinnen und Schüler mit zunehmendem Alter auch insofern zunehmend die Mitverantwortung für die Gestaltung ihres Lernprozesses, als sie bei Zielen, Inhalten und Gestaltung von Lernprozessen mitbestimmen.

6. Partnerschaftliches Kooperationsmodell mit der Schulsozialarbeit

Einen hohen Stellenwert nimmt an der Sekundarschule die Schulsozialarbeit ein. Es existieren intensive Kontakte zwischen Lehrern und dem Schulsozialarbeiter auf Augenhöhe. Beide Seiten sind aufgeschlossen für gemeinsame Projekte und Problemlösungen. Kooperation findet hier in Abhängigkeit von ausbalancierten Erwartungen, Kommunikation der Beteiligten und festen Kooperationsstrukturen. Voraussetzungen sind Informationen über die andere Berufsgruppe und gegenseitige Akzeptanz der unterschiedlichen Arbeitsaufträge, Sicht- und Arbeitsweisen. Der Schulsozialarbeiter zeigt Präsens gegenüber den Schülerinnen und Schülern und ist im Schulalltag ihr Ansprechpartner. Darüber hinaus werden Termine mit Klassenlehrern, Eltern, oder externen Partnern zur individuellen Beratung vereinbart. Der Schulsozialarbeiter organisiert Veranstaltungen und führt diese mit Kolleginnen und Kollegen durch (z.B. Karnevalsparty…)







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