Förderkonzept

Fördern und Fordern

Alle Schülerinnen und Schüler haben laut dem Schulgesetz NRW das Recht auf Bildung, Erziehung und individuelle Förderung.
In den von Schülerinnen und Schülern, Elternschaft und Kollegium der Schule erarbeiteten Leitsätzen der Schule heißt es:
„2. Wir sind eine Schule, die helfen will, die eigene Persönlichkeit zu finden, zu fördern und zu entwickeln und die Persönlichkeit des anderen zu achten.“
„5. Wir wollen die individuelle Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft unserer Schülerinnen und Schüler fördern, wobei die Grundlagen der Leistungsbewertung offenliegen.“

Unser Förderkonzept setzt sich aus verschiedenen Bausteinen zusammen:

Allgemeine Angebote und Maßnahmen zur individuellen Förderung:
-    Ergänzungsstunden
-    Lernstudio (an Tagen mit Ganztagsunterricht)
-    Wochenarbeitspläne in den Klassenarbeitsfächern
-    Intensive Beratung der Schülerinnen und Schülern bei Problemen
(siehe Beratungskonzept)
-    Förderung des musisch-künstlerischen und kreativen Bereichs durch
Theater AG / Theater-Technik
Chor
Kreativ AG
-    Förderung des mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereichs durch AG im
MINT-Bereich
-    Förderung des sportlichen Bereichs durch Sport AG
-    Teilnahme an Schulwettbewerben
-    Teilnahme an Sportwettkämpfen
-    Lesewettbewerb
-    Projekttage
-    Methodentraining
-    offene Unterrichtsmethoden
-    individualisiertes Lernen

Mit der Rückgabe der Klassenarbeiten erhalten alle Schülerinnen und Schüler schriftlich individuelle Lern- und Förderempfehlungen. Diese nehmen die Eltern zur Kenntnis und bestätigen dies durch Unterschrift.

Jahrgangsstufe 5

Teamgespräche mit den Grundschullehrer/innen können schon gleich zu Beginn einen individuellen Förderbedarf der Schülerinnen und Schüler ermitteln.
(u.a. in Stufenkonferenzen 5/6, 7/8, 9/10 z.T. auch mit Grundschullehrern)

Zur Förderung der sozialen Kompetenzen werden die ersten drei Tage zu  Beginn des Schuljahres besonders gestaltet
1. Tag: Kennenlernen der Mitschüler/innen und Lehrer/innen
  Erkundung des Schulgeländes
2. Tag: Fahrt zum Kletterwald nach Borken
  - handlungsorientiertes Lernen
  - gemeinsam Herausforderungen meistern
  - Förderung von Hilfsbereitschaft, Toleranz und Rücksichtnahme
  - Steigerung des Selbstwertgefühls, Erfahren von Vertrauen und
  - Verantwortung, Förderung der Kreativität.
  - Erfahren, Akzeptanz und Überwindung individueller Grenzen
  - Stärkung des Klassen- oder Gruppenverbandes / Teambildung
  - Interesse, Freude und Begeisterung wecken und so die Beziehung zur Natur neu beleben
3. Tag: Gemeinsames Frühstück der gesamten Jahrgangsstufe und Planung des Schuljahres

Um das Zusammengehörigkeitsgefühl der Schüler/innen und die Identifikation mit der Schule zu stärken, sind alle Schüler/innen der Klassen 5 im Schulchor zusammengefasst.

Das Interesse für die englische Sprache wird durch den jährlichen Besuch einer englischen Theatergruppe gefördert.

Im gesamten Schuljahr wird ein LRS-Kurs im Rahmen des Lernstudios durchgeführt.

Jahrgangsstufe 6

Das Projekt „Lesen macht Spaß“ soll die Lust am Lesen wecken und die
Bereitschaft der Schüler/innen erhöhen, sich mit Literatur auseinander zu setzen. In dieses Projekt fließen die Lesewettbewerbe in Deutsch und Englisch mit ein.

Ebenso wie in Klasse 5 wird das Interesse für die englische Sprache wird durch den jährlichen Besuch einer englischen Theatergruppe gefördert. Im gesamten Schuljahr wird ein LRS-Kurs im Rahmen des Lernstudios durchgeführt.

Durchführung der Förderempfehlungen und Organisation der Schüler/innen- und Elternberatung bei nicht ausreichenden Leistungen auf dem Zeugnis

Erhält eine Schülerin oder ein Schüler auf dem Zeugnis in einem Fach ein „mangelhaft“ oder ein „ungenügend“, so wird in dem betreffenden Fach eine Förderempfehlung ausgesprochen. Die Klassenlehrerin bzw. der Klassenlehrer übernimmt diese Schülerinnen und Schüler in eine Liste.

Die Fachlehrerkraft vereinbart einen Gesprächstermin für die Schüler- und die Elternberatung. Die Klassenlehrerin bzw. der Klassenlehrer gibt der Schülerin bzw. dem Schüler einen Vorbereitungsbogen mit dem Zeugnis, der bis zum Beratungstermin bearbeitet sein muss.

Über das Gespräch wird auf einem Formblatt ein Protokoll angefertigt, das eine Analyse der Probleme des vergangenen Halbjahres und die für das kommende Halbjahr gesteckten Ziele (Beschränkungen: Weniger ist mehr!) sowie die benötigten Schritte zur Erreichung dieser Ziele enthalten soll. Die Schülerin bzw. der Schüler, ein Erziehungsberechtigter und die Fachlehrkraft unterschreiben das Protokoll. Für jedes Fach mit nicht ausreichenden Leistungen wird ein gesondertes Protokoll angefertigt.

Die Fachlehrerkraft fertigt zwei Kopien des Protokolls an. Eine Kopie erhält die/der Schüler/in bzw. die Erziehungsberechtigten, eine Kopie verbleibt beim Fachlehrer und das Original wird in der Schülerakte abgelegt.

Wiederholer/innen und Schulwechsler/innen

Alle Schulwechsler/innen und alle Wiederholer/innen werden von den Beratungslehrerinnen und -lehrern innerhalb der ersten vier Wochen des neuen Schuljahres intensiv beraten. Eine weitere Beratung findet zu Beginn des zweiten Schulhalbjahres statt.

Klassen-, Fach-, Beratungslehrer/innen stehen Schülerinnen und Schülern außerhalb der Unterrichtszeiten zu Gesprächen zur Verfügung. Vorgefertigte Beratungsprotokolle helfen, Gesprächsinhalte festzuhalten und gegebenenfalls wieder auf Zielvereinbarungen zurückzukommen.

Durchführung der Förderempfehlungen und Organisation der SchülerInnen- und Elternberatung

Erhält eine Schülerin/ein Schüler auf dem Zeugnis in einem Fach ein „mangelhaft“ oder ein „ungenügend“, so muss in dem betreffenden Fach eine Förderempfehlung ausgesprochen werden.  Die Eltern werden gebeten einen Gesprächstermin für die Schüler- und Elternberatung zu vereinbaren.

Eine Möglichkeit zur Durchführung des Gespräches ist: Die Klassenlehrerin/der Klassenlehrer gibt der Schülerin/dem Schüler einen Vorbereitungsbogen mit dem Zeugnis, der bis zum Beratungstermin bearbeitet sein muss.

Über das Gespräch wird auf einem Formblatt ein Protokoll angefertigt, dass eine Analyse der Probleme des vergangenen Halbjahres und die für das kommende Halbjahr gesteckten Ziele (Beschränkungen; weniger ist mehr!!) sowie die benötigten Schritte zur Erreichung dieser Ziele enthalten soll.

Die Schülerin/der Schüler, ein Erziehungsberechtigter und die Fachlehrerin/der Fachlehrer unterschreiben das Protokoll. Für jedes Fach mit nicht ausreichenden Leistungen wird ein gesondertes Protokoll angefertigt.

Die Fachlehrerin/der Fachlehrer fertigt zwei Kopien des Protokolls an. Eine Kopie erhält die Schülerin/der Schüler bzw. die Erziehungsberechtigten, eine Kopie verbleibt beim Fachlehrer und das Original wird in der Schülerakte abgelegt.


Vorbereitungsbogen zur Schüler- und Elternberatung
für __________________________________________________
Dieser Bogen hilft dir, das bevorstehende Gespräch vorzubereiten. Beantworte die einzelnen Fragen offen und ehrlich, damit das Gespräch nützlich und erfolgreich sein kann. Nimm dir zur Beantwortung der Fragen Zeit und Ruhe. Sprich auf jeden Fall mit deinen Eltern darüber!

Fach:

Gesprächstermin:

Wochenplanaufgaben:
a) Mache ich sie regelmäßig?
b) Wie viel Zeit brauche ich dafür in diesem Fach?
c) Gebe ich mir Mühe damit? Mache ich die Aufgaben gründlich?    
Der Zustand meiner Hefte ist   .....    
Mündliche Mitarbeit:
a) Beteilige ich mich regelmäßig am Unterrichtsgespräch?
b) Beteilige ich mich regelmäßig an Gruppengesprächen?    
Folge ich dem Unterricht gedanklich oder schalte ich eher mal ab?    
Zusätzlich zu den Wochenplanaufgaben lerne ich regelmäßig, d.h. ich lerne auch, wenn keine direkten Arbeiten / Tests anstehen.    
Wie lerne ich?
a) Mit wem?
b) Auf welche Art und Weise ( Heft/ Regelheft /
    Vokabelheft ansehen, Buch lesen, Aufgaben
    lösen, abfragen lassen, ...)?
c) Lerne ich regelmäßig (z.B. die Vokabeln,
    Formeln)?
d) Arbeite ich versäumte Stunden nach? Wie?     
Was beherrsche ich gut?
Womit bin ich zufrieden (in dem Fach)?    
Wo liegen meine Schwächen?    
Was könnte ich gegen meine Schwachstellen tun?    
Welche Hilfe wünsche ich mir dafür?    
Was ich sonst noch sagen will:

___________________________                               _________________________
      Unterschrift der Schülerin/des Schülers                                                                Unterschrift eines Erziehungsberechtigten













Protokoll Beratungsgespräch am
Name der Schülerin/des Schülers:

    Name der Fachlehrerin/des Fachlehrers:

Klasse:
    Fach:    Zeugnisnote:



Folgende Punkte zur Arbeit im obigen Fach während des letzten Halbjahres wurden angesprochen (aus Schüler/innen- bzw. Lehrer/innensicht):


•    

•    

•    

•    

•    

•    

•    

•    



Folgendes Ziel soll im Laufe des Halbjahres erreicht werden:

_________________________________________________________________________________

_________________________________________________________________________________

_________________________________________________________________________________

_________________________________________________________________________________

Diese Schritte sollen helfen das Ziel zu erreichen:


•    

•    

•    

•    

•    


Zum nächsten Gesprächstermin am _______________ dieses Protokoll bitte mitbringen!


_____________________    _____________________    _____________________
Unterschrift der Schülerin / des Schülers    Unterschrift der Erziehungsberechtigten     Unterschrift der Fachlehrerkraft









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