Fremdsprachen

Angesichts der politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Entwicklung Europas im Kontext internationaler Kooperation und globalen Wettbewerbs ist die Erziehung zur Mehrsprachigkeit eine zwingende Notwendigkeit. Denn Fremdsprachen ermöglichen dem Menschen nicht nur, seine in der Muttersprache gewonnene Kommunikations- und Sprachhandlungsfähigkeit zu erweitern und mit Menschen anderer Sprach- und Kulturräume zu kommunizieren. Darüber hinaus fördert das Erlernen und Anwenden von Fremdsprachen auch die Persönlichkeitsentwicklung, da es Einsichten in die soziale, politische und kulturelle Wirklichkeit anderer Sprachgruppen ermöglicht.

Oberstes Ziel des fremdsprachlichen Bildungsprozesses ist deshalb neben der Vermittlung von kommunikativen Kompetenzen und interkultureller Handlungs-fähigkeit, über die Erfahrung der Gemeinsamkeit zwischen den Völkern hinaus die Kenntnis und die Bejahung der Andersartigkeit der Menschen und Kulturen zu vermitteln. Durch die Kombination von fachlicher Bildung und Erziehung zu Toleranz hilft Fremdsprachenunterricht somit, die durch die eigene Kultur geprägten Erfahrungen zu relativieren und Vorurteile abzubauen.

Die Abraham-Frank-Sekundarschule bietet ihren Schülerinnen und Schülern deshalb ein breites Spektrum an Fremdsprachen an: als Hauptfächer werden unterrichtet Englisch ab Klasse 5, Französisch ab Klasse 6 sowie Spanisch ab Klasse 8. Darüber hinaus wird eine Spanisch-AG ab Klasse 8 angeboten, eine Niederländisch-AG in Klasse 10 wäre wünschenswert. Des Weiteren bietet unsere Schule für Kinder ohne Deutschkenntnisse oder mit nur geringen Deutschkenntnissen jahrgangsübergreifend DaZ-Unterricht an (Deutsch als Zweitsprache).

Im Folgenden stellen sich die Fächer Englisch, Französisch, Spanisch und Deutsch als Zweitsprache in ihren Ausrichtungen im Sprachprofil genauer vor. Das Schulprogramm „Fremdsprachen der Abraham-Frank-Sekundarschule“ ist dabei nach den in den Richtlinien aufgeführten Elementen des Schulprogramms gegliedert.

I.    Die pädagogisch-organisatorischen Möglichkeiten und Angebote

I.1.           Englisch

Nach dem Chinesischen ist Englisch heute die meistgesprochene Sprache der Welt und wird von über 300 Millionen Menschen als Muttersprache benutzt (v.a. Großbritannien, Irland, USA, Kanada, Südafrika, Australien, Neuseeland). Für das Vereinigte Königreich bildet Englisch die Klammer im Commonwealth und im besonderen Verhältnis zu den Vereinigten Staaten von Amerika. Darüber hinaus dient Englisch in weiten Teilen der Welt als Verkehrssprache, vor allem auch in Wissenschaft und Technik, und ist damit universal die wichtigste Fremdsprache geworden.

Deshalb erlernen alle Schülerinnen und Schüler unserer Schule Englisch als erste Fremdsprache. In einem sechsjährigen Bildungsgang von Klasse 5 bis Klasse 10 wird Englisch dreistündig unterrichtet, wobei jede Schulstunde 67,5 Minuten dauert. Darin eingeschlossen sind die Ergänzungsstunden. Dabei wird Englisch in den Klassen 5 und 6 binnendifferenziert im Klassenverband unterrichtet und enthält zu Beginn der Klasse 5 relativ viele Wiederholungsphasen, um die unterschiedlichen Kompetenzniveaus, resultierend aus dem uneinheitlichen Grundschulunterricht, auf ein ausgeglichenes Niveau zu führen. Ab der Klasse 7 wird Englisch dann leistungsdifferenziert auf Grund- und Erweiterungsebene in Kursen unterrichtet.

Das übergeordnete Lernziel des Englischunterrichts an der Abraham-Frank-Sekundarschule ist der systematische Aufbau der kommunikativen Kompetenzen „Hörverstehen/Hör-Sehverstehen“, „Sprechen“, „Leseverstehen“, „Schreiben“ und „Sprachmittlung“. Der Englischunterricht vermittelt dazu ein umfangreiches Repertoire an Redemitteln und –formen für die eigene Sprachproduktion. Darüber hinaus ist der Aspekt der interkulturellen Kompetenz ein weiteres Anliegen des Englischunterrichts. Dies umfasst sowohl landeskundliche Kenntnisse des englischsprachigen Kulturraums als auch kompetentes und reflektiertes Handeln in Begegnungssituationen. Die sozialen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler werden durch gezielt und regelmäßig eingesetzte kooperative Arbeitsformen wie Rollenspiele, Mindmapping und Projektarbeit gefördert.

I.2.        Französisch

Französisch ist eine Weltsprache und wird von rund 170 Millionen Menschen in 55 Staaten als Muttersprache, offizielle Landessprache oder als Verkehrssprache verwendet. Außer in Australien wird Französisch auf jedem Kontinent gesprochen. In der UNO steht Französisch gleichberechtigt neben Englisch, in der Europäischen Gemeinschaft ist Französisch neben Englisch Amtssprache. Das Erlernen der französischen Sprache ist für Menschen in der BRD von besonderer Wichtigkeit, weil sie die Sprache der Nachbarländer Frankreich, Belgien (Wallonien), Luxemburg und Schweiz (französischsprachigen Teil) ist. Darüber hinaus ist  Frankreich der bedeutendste Handelspartner der BRD, es bestehen auf Grund des Deutsch-Französischen Freundschaftsvertrages besonders enge Beziehungen.

Deshalb haben an Fremdsprachen interessierte Schülerinnen und Schüler unserer Schule die Möglichkeit, in der fünften Klasse Französisch beim Besuch des FranceMobils sowie in Form von Schnupperstunden kennen zu lernen (FaN = Französisch am Nachmittag) und ab Klasse 6 als zweite Fremdsprache zu erlernen. In einem fünfjährigen Bildungsgang von Klasse 6 bis Klasse 10 wird Französisch zweistündig unterrichtet, wobei jede Schulstunde 67,5 Minuten dauert.

Wichtigstes Ziel des Französischunterrichts an der Abraham-Frank-Sekundarschule ist die Ausbildung der kommunikativen Kompetenzen „Hörverstehen/Hör-Sehverstehen“, „Sprechen“, „Leseverstehen“, „Schreiben“ und „Sprachmittlung“. Die Schülerinnen und Schüler sollen befähigt werden, mündlich wie schriftlich Kommunikationspartner zu verstehen und sich selbst aktiv auf Französisch verständigen zu können. Gemäß den Kernlehrplänen zählt auch die Sprachmittlung, d. h. das Wiedergeben von Inhalten französischer Texte auf Deutsch bzw. das Vermitteln von Inhalten deutscher Äußerungen in französischer Sprache zu den Lernzielen des Faches Französisch. Unser Französischunterricht ist handlungs- und kompetenzorientiert und findet weitestgehend in der Fremdsprache statt. Authentische Materialien wie das „carnet de liaison“, das jeder Schüler einer französischen Schule hat, Kochrezepte, aktuelle Popsongs bzw. Chansons sind fester Bestandteil unseres Unterrichts und bieten die Möglichkeit des Vergleichs der eigenen Kultur mit der eines benachbarten Landes. Damit wird ein weiteres Lernziel, nämlich die Förderung interkulturellen Lernens, angestrebt.

I.3.        Spanisch

Spanisch ist eine Weltsprache und zweite Handelssprache nach Englisch. Für 400 Millionen Menschen ist Spanisch die Muttersprache, in mehr als 26 Staaten Amerikas und Europas ist es Amtssprache, in vielen Teilen der Welt darüber hinaus Verkehrssprache. Des Weiteren ist Spanisch offizielle UNO-Sprache und gehört zu den offiziellen Sprachen vieler weiterer internationaler Organisationen. Das Erlernen der spanischen Sprache ist für Menschen der BRD von besonderer Wichtigkeit, weil Spanien und Lateinamerika bedeutende Handelspartner des exportorientierten Deutschlands sind und der beruflich oder privat begründete Aufenthalt von Deutschen in Spanien sowie Mittel- und Südamerika stetig zunimmt.

 Deshalb haben sprachbegeisterte Schülerinnen und Schüler unserer Schule die Möglichkeit, Spanisch ab Klasse 8 als zweite oder dritte Fremdsprache zu erlernen. In einem dreijährigen Bildungsgang von Klasse 8 bis Klasse 10 wird Spanisch mindestens zweistündig unterrichtet, wobei jede Schulstunde 67,5 Minuten dauert.

Das übergeordnete Lernziel des Spanischunterrichts an der Abraham-Frank-Sekundarschule ist der systematische Aufbau der kommunikativen Kompetenzen „Hörverstehen/Hör-Sehverstehen“, „Sprechen“, „Leseverstehen“, „Schreiben“ und „Sprachmittlung“. Da sich die spanische Sprache an der Aussprache orientiert, bekommen die Schülerinnen und Schüler einen relativ schnellen Zugang zur Sprache. Darüber hinaus erleichtert die Übertragbarkeit von Regeln aus der ersten und/oder zweiten Fremdsprache das Erlernen der spanischen Sprache. Neben der Vermittlung von grundlegenden Kenntnissen im Bereich des Wortschatzes und der Grammatik wird im Unterricht verstärkt die Kommunikation in der spanischen Sprache gefördert. Durch Rollenspiele, Partner- und Gruppenarbeit sollen unsere Schülerinnen und Schüler lernen, alltägliche Situationen mündlich und schriftlich auf Spanisch zu meistern. Ferner erweitert die Teilnahme am Spanischunterricht den kulturellen Horizont der Jugendlichen, da ein weiterer Schwerpunkt des Spanischunterrichts die Förderung der interkulturellen Kompetenzen ist.

I.4.        Deutsch als Zweitsprache (DaZ)

Die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund und Fluchterfahrung gehört zu den großen Herausforderungen, denen die Gesellschaft sich stellen muss. Dabei findet insbesondere die Integration von Kindern und Jugendlichen in hohem Maße in der Schule statt. Da Sprache ein grundlegender Baustein zur Integration ist, kommt dem Erlernen der deutschen Sprache eine zentrale Aufgabe zu, damit sich Kinder und Jugendliche schnellstmöglich in ihrer Klasse und in ihrem Wohnumfeld zurechtfinden.

Deshalb bietet die Abraham-Frank-Sekundarschule für schulpflichtige Kinder nichtdeutscher Herkunftssprachen, die eine Regelklasse besuchen, zusätzlich zum normalen Unterrichtsangebot Unterricht im Fach Deutsch als Zweitsprache an. Hierzu verlassen die jeweiligen Schülerinnen und Schüler für 10 bis 12 Stunden den Regelunterricht ihrer Klassen und werden in einem maximal zweijährigen Bildungsgang, der jahrgangsübergreifend stattfindet, in Deutsch als Zweitsprache unterrichtet.

Das übergeordnete Lernziel des DaZ-Unterrichts an der Abraham-Frank-Sekundarschule ist der systematische Aufbau der kommunikativen Kompetenzen „Hörverstehen/Hör-Sehverstehen“, „Sprechen“, „Leseverstehen“, „Schreiben“ und „Sprachmittlung“. Denn nur durch die Befähigung zu sprachlicher Handlungsfähigkeit im mündlichen und schriftlichen Bereich wird diesen Kindern die Chance eröffnet, einen ihren Fähigkeiten angemessenen Bildungsgang zu absolvieren und erfolgreich an den gesellschaftlichen Möglichkeiten ihrer Wahlheimat zu partizipieren.

I.5.        Fremdsprachliche Arbeitsgemeinschaften

Zusätzlich zu dem oben genannten Fremdsprachenangebot, bei dem die jeweiligen Sprachen innerhalb des Fächerkanons als Fächer angeboten werden, in denen Klassenarbeiten geschrieben und Zeugnisnoten erteilt werden, bietet die Abraham-Frank-Sekundarschule in den oberen Klassen je nach Nachfrage Arbeitsgemeinschaften zum Erlernen der spanischen Sprache an. Eine Arbeitsgemeinschaft Niederländisch ist ebenfalls wünschenswert, bietet doch das Erlernen der niederländischen Sprache für Schülerinnen und Schüler im Grenzgebiet vielfältige Möglichkeiten und Chancen sowohl in beruflicher als auch privater Hinsicht.

II.    Fächerübergreifender Unterricht

Fächerverbindendes Arbeiten sichert das Erkennen von Bedeutungszusammenhängen und stützt den Aufbau strukturierten Wissens. Fächerübergreifender Unterricht ist deshalb integrativer Bestandteil des Fremdsprachenunterrichts. So behandeln wir im Englisch-, Französisch-, Spanisch- und DaZ-Unterricht landeskundliche Aspekte (geschichtliche, geographische, sozialkritische, politische Themen) in Absprache mit Fachkolleginnen und –kollegen der entsprechenden Fachschaften. Als Beispiele seien hier die Themenbereiche „Verantwortungsvoller Umgang mit Wasser/Energie“ (E/Phy/Che/Bio), „globalisation“ (E/Sowi), „la francophonie“ (F/Ge) oder „turismo en España y América latina“ (Spa/Ek) genannt.

III.    Unterrichtsplanung und Leistungsbewertung

Unsere Fremdsprachenlehrerinnen und –lehrer arbeiten in den Fachkonferenzen intensiv zusammen, tauschen Unterrichtsmaterialien und Klassenarbeiten aus und gehen einheitlich in der Fehlerbewertung vor.

Selbstverständlich wird neben den schriftlichen Lernüberprüfungen auch die sonstige Mitarbeit in die Leistungsbewertung mit einbezogen. Bewertungsgrundlage für die sonstige Mitarbeit ist zum einen die mündliche Beteiligung im Unterricht, aktiv mitgestaltete Gruppenarbeitsphasen, Präsentationen und Projekte als wesentlicher Bestandteil des kooperativen Lernens, zum anderen die individuelle Lernbereitschaft und die Heft- und Mappenführung.

In Klassenarbeiten  werden die im Unterricht vermittelten Kenntnisse in den Kompetenzbereichen kommunikative Kompetenzen (Hörverstehen/Hör-Sehverstehen, Leseverstehen, Schreiben, Sprachmittlung), Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln (Wortschatz, Grammatik, Orthographie) und interkulturelle Kompetenzen (z. B. Handeln in Begegnungssituationen) und methodische Kompetenzen (z. B. Umgang mit dem Wörterbuch) überprüft. Dabei gilt der Grundsatz der Nachhaltigkeit: einzelne Kompetenzbereiche tauchen in aufeinander folgenden Klassenarbeiten immer wieder auf.  Innerhalb der Klassenarbeiten wechseln sich geschlossene, halboffene und offene Aufgaben ab, wobei der Anteil der halboffenen und offenen Aufgaben mit dem Kenntnisstand der Schülerinnen und Schüler über die Jahre zunimmt. In Klasse 10 wird eine Klassenarbeit durch eine mündliche Prüfung ersetzt werden.

Klassenarbeiten im Fach Englisch müssen in den Klassen 5 und 6 mit zwei Niveaustufen konzipiert werden. Dabei fallen 78% der Punkte auf den Grundbereich und 22% der Punkte auf den Erweiterungsbereich. Hierbei ist es gleich, ob dies durch Pflichtaufgaben im G-Bereich und Zusatzaufgaben im E-Bereich oder bei gleicher Aufgabenstellung unterschiedliche Niveaustufen mit unterschiedlicher Gewichtung angeboten werden.

Für die Klassenarbeiten im Fach Englisch in den Klassen 5 und 6 gilt folgende Notenskala:

Note    Punkte in %
sehr gut    90% - 100%
sehr gut minus    79% - 89%
gut    65% - 78%
befriedigend    52% - 64%
ausreichend    39% - 51%
mangelhaft    19% - 38%
ungenügend    0% - 18%

Plus und Minus sind jeweils die Randpunkte (Ausnahme die Note sehr gut minus).
I-Schülerinnen und I-Schüler erhalten gesonderte Klassenarbeiten.

Ab der Klasse 7 werden auf Grund der äußeren Differenzierung unterschiedliche Klassenarbeiten jeweils für die G-Kurse und die E-Kurse konzipiert. Dabei gilt folgende Notenskala:

Note    Punkte in %
sehr gut    92% – 100%
Gut    80% - 91%
befriedigend    65% - 79%
ausreichend    64% - 50%
mangelhaft    25% - 49%
ungenügend    0% - 24%

Plus und Minus sind jeweils die Randpunkte. Diese Notenskala gilt auch für Klassenarbeiten in den Fächern Französisch und Spanisch.

IV. spezifsche Erfahrungsmöglichkeiten    

Die spezifischen Erfahrungsmöglichkeiten unserer Schülerinnen und Schüler
Die Abraham-Frank-Sekundarschule bietet Schülerinnen und Schülern zahlreiche Möglichkeiten, außerhalb des Fremdsprachenunterrichts mit Fremdsprachen und fremden Sprach- und Kulturräumen in Kontakt zu kommen und ihr fremdsprachliches Können anzuwenden.

Englisch:

So gehört das englische Projekt „It’s a dog’s life“ im Rahmen der Projekttage „Lesen macht Spaß“ zum festen Bestandteil unseres Schullebens. Des Weiteren haben unsere Schülerinnen und Schüler der Doppeljahrgangsstufen 5/6 und 9/10 einmal im Jahr die Möglichkeit, eine ihrem Sprach- und Leistungsniveau angemessene englischsprachige Theateraufführung des „White Horse Theatre“ zu besuchen. Für die Klasse 10 ist ferner eine Projektfahrt nach Süd-Ost-England und London geplant. Zur Förderung besonders sprachtalentierter Schülerinnen und Schüler wird am Ende der Jahrgangsstufe 10 die Möglichkeit zur Teilnahme an Cambridge English Prüfungen (PET) zum Erwerb des international anerkannten „Cambridge Certificate“ der „University of Cambridge“ geboten.

Französisch:

Bereits in Klasse 5 haben unsere Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, die französische Sprache beim Besuch des „FranceMobil“ einen Vormittag lang kennenzulernen. Auch eine eintägige Exkursion in den französischsprachigen Teil Belgiens gehört zum festen Bestandteil unseres Schullebens. Hier können die Schülerinnen und Schüler bei einer Stadtrallye und kleinen „Einkauf-Aufgaben“ ihre Französischkenntnisse erstmals in Realsituationen ausprobieren. In den Klassen 8 und 9 besteht dann die Möglichkeit zur Teilnahme am Schüleraustausch: zwischen der Abraham-Frank-Sekundarschule und dem Collège Ste Macre in Fismes besteht seit vielen Jahren eine enge Schulpartnerschaft. Der gegenseitige einwöchige Besuch der deutschen und französischen Schülerinnen und Schüler wird im Vorfeld darüber hinaus durch E-Mail-Projekte begleitet. Auch nach dem Austausch stehen viele Schülerinnen und Schüler über Whatsapp und andere moderne Medien weiter in Kontakt miteinander. Zur Förderung besonders sprachtalentierter Schülerinnen und Schüler wird am Ende der Jahrgangsstufe 10 die Möglichkeit zur Teilnahme an DELF-Prüfungen zum Erwerb des international anerkannten „Diplôme d’Etudes en langue française“ geboten.

Spanisch:

Die Fachschaft Spanisch arbeitet zurzeit am Aufbau einer Schulpartnerschaft mit einer spanischen Schule. Alternativ wäre auch eine Kursfahrt der Spanischkurse in den Klassen 9/10 möglich. Des Weiteren wird am Ende der Jahrgangsstufe 10 die Möglichkeit zur Teilnahme an DELE- oder telc-Prüfungen zum Erwerb der international anerkannten „Diploma de Español como Lengua Extranjera“ beziehungsweise „telc español“ geboten.

Weitere internationale Begegnungen:

Seit 2003 besteht eine Städtepartnerschaft zwischen der Stadt Velen und der Gemeinde Dlugoleka in Polen. Jedes Schuljahr nehmen Schülerinnen und Schüler unserer Schule die Möglichkeit wahr, einige Tage in Dlugoleka zu verbringen sowie Gäste aus der Partnergemeinde in Velen zu begrüßen.

Des Weiteren plant unsere Schule die Einrichtung von landestypisch eingerichteten Cafés, in denen landestypische Produkte angeboten werden und in denen nur in der jeweiligen Sprache kommuniziert wird: das „London Café“, das „Bistro de Fismes“ sowie das „Café bar del sur“. Im Sinne einer Schülerfirma könnten hier Schülerinnen und Schüler der zehnten Jahrgangsstufe den Verkauf übernehmen, eventuell mit der Unterstützung von Muttersprachlern.

V. Zusammenarbeit mit dem Förderverein

Der Förderverein unserer Schule unterstützt die kulturellen Angebote (z. B. die englischen Theateraufführungen) ebenso wie die kulturellen Begegnungen (z. B. Schüleraustausch). Darüber hinaus engagiert er sich bei der Unterstützung von Schülerinnen und Schülern, die an Cambridge-, DELF- und DELE-Prüfungen teilnehmen.







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