Aktuelles aus der Sekundarschule



Informationsabend und Tag der offenen Tür

21. und 24.11.2018

Wir laden die Eltern von Schülerinnen und Schülern der vierten Grundschulklassen zum Informationabend am Mittwoch, 21.11.2018, um 19.00 Uhr in die Mensa am Schulstandort Velen (An der Krummen Mauer 5-9) ein. Schulleitungsteam und Lehrkräfte informieren über die Sekundarschule und die Besonderheiten der Abraham-Frank-Sekundarschule.

Unserer diesjähriger Tag der offenen Tür findet am Samstag, 24.11.2018, von 10.00 bis 13.00 Uhr am Schulstandort Ramsdorf (Paulusstraße 7-9) statt. Dazu laden wir alle Interessierten, insbesondere aber die Schülerinnen und Schüler der vierten Grundschulklassen mit Ihren Eltern herzlich ein.

 



Plastikpiraten

AG-Kurs Biologie/Hauswirtschaft Jahrgang10

Die Schulbank mit der „Welt da draußen“ tauschen und sich aktiv in Umweltprojekte einbringen, das hat sich der neugegründete AG-Kurs Biologie/Hauswirtschaft (Klasse 10) für das neue Schuljahr vorgenommen. So bot es sich an, noch einmal der Einladung der Kieler Forschungswerkstatt zu folgen und das Plastikpiraten-Projekt  auch in diesem Jahr zu unterstützen. Plastikpiraten – das sind Jugendliche zwischen  10 und 16 Jahren - die durch ihre Mithilfe  eine wissenschaftliche Untersuchung- über die Plastik- und Müllverschmutzung unserer Flüsse und Meere ermöglicht. In mehreren Gruppen untersuchte man dabei  einen Flussabschnitt auf das Vorkommen von Plastikmüll. Dabei wurde sowohl das treibende als auch das im Sand versteckte Plastik erfasst. Einige siebten den Sand vom Flussufer und  erhielten so Rückschlüsse auf das eventuell  vorhandene Mikroplastik. Dies entsteht durch die Zer-setzung größeren Plastikmülls. Eine weitere Gruppe beobachtete eine Stunde den Fluss und notierte, was alles vorbeischwamm und maß die Fließgeschwindigkeit.  Mit Hilfe eines Mikroplastiknetzes, das eine Stunde ins Wasser gehängt  wurde, erfasste man schwimmendes Mikroplastik. Dieses gelangt z.B. durch Peelings oder andere Kosmetikprodukte in die Kläranlagen, die dieses nicht herausfiltern können. Weitere Gruppen suchten die Uferbereiche nach vorhandenem Müllaufkommen ab und kartierten es.

So erhält man am Ende deutschlandweit erhobene Forschungsdaten, die  In einem weiteren Schritt von der Kieler Forschungswerkstatt und einer chilenischen Universität ausgewertet werden. Leider wurde wieder viel Müll gefunden: Badelatschen, eine große Gardine, Bonbonpapier, Flaschen, Metalle, Zigarettenstummel und vieles mehr. Bei Wind werden diese Dinge ins Wasser getrieben und landen dann am Ende in unseren Ozeanen. Im Pazifik ist schon ein neuer Kontinent – größer als Indien – entstanden, nur aus Plastikabfall bestehend und 40 Meter in die Tiefe reichend. Das hat erhebliche Folgen für das Ökosystem Meer, von dem auch wir abhängig sind. 140 Millionen Tonne Plastikmüll sind es inzwischen und er wäre omnipräsent, wenn er nicht regelmäßig von den Stränden entfernt würde. Zerfallendes Plastik –bedeutet frei werdende hormonaktive und nervenschädigende Gifte, organische Schadstoffe, elendig sterbende Meerestiere, verhungernd bei vollem Plastikmagen– die Liste ist lang. Das nächste Projekt ist angestoßen – jetzt heißt es, „wie kann ich Plastik reduzieren oder vermeiden“. Es muss sich etwas ändern. (Anne Schick)



9. November 1938

Gedenken an die Reichspogromnacht vor 80 Jahren

Vor 80 Jahren, am 09.11.1938, in der Reichspogromnacht wurden in Städten, Dörfern und Gemeinden im gesamten Deutschen Reich jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger misshandelt, verhaftet oder getötet. In ganz Deutschland wurden die Schaufensterscheiben von Geschäften jüdischer Besitzer eingeworfen, jüdische Häuser und Synagogen niedergebrannt. Zu jedem Jahrestag finden bundesweit zahlreiche Veranstaltungen zum Gedenken an die Opfer statt.

Für unsere Schule ist dieser Jahrestag Anlass und Verpflichtung zugleich, uns intensiv damit auseinanderzusetzen. So haben u.a. Pastor Markus Tomalla und unser Geschichts- und Religionslehrer Michael Nolte im Rahmen von Projektstunden mit unseren 10. Klassen die in Velen liegenden Stolpersteine aufgesucht, diese gesäubert und poliert.

Zum Gedenken wurden weiße Rosen niedergelegt, das Kaddisch, eines der wichtigsten Gebete im Judentum, und Psalm 23 vorgelesen.

In Ramsdorf besuchte unser Religionslehrer Klaus Stratmann-Nienhoff mit der Klasse 5b die dortigen Stolpersteine. Im Unterricht wurde dann die leidvolle Geschichte der Reichspogromnacht aufgearbeitet.

 



Projekt Brückenbau

WP-Arbeitslehre 7

  Im Rahmen des Wahlpflichtfaches Arbeitslehre beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler des Jahrganges 7 mit dem Thema Brückenbau.  Dabei lernten sie verschiedene Brückenkonstruktionen kennen und informierten sich über die Bauweise von Balken-, Fachwerk- und Bogen- sowie Seil und Schrägseilbrücken. Ihre neuen Kenntnisse über die Stabilität der verschiedenen Bauelemente wandten sie außerdem in einem Brückenbauwettbewerb an. (Susanne Große Ahlert)



Stiftung Haus Hall

ist neuer Kooperationspartner unserer Sekundarschule

Vertragsunterzeichnung am 05.11.2018: Monika Holtmann-Gesing (Haus Hall), Schulleiter Franz Schrief und StuBo-Koordinatorin Katharina Eifert

Mit der Bischöflichen Stiftung Haus Hall hat unsere  Sekundarschule einen weiteren starken Kooperationspartner gefunden. Nach einigen Vorgesprächen konnte am 05.11.2018 eine gemeinsame Vereinbarung unterzeichnet werden. Teil dieser Vereinbarung sind zahlreiche gemeinsame Projekte, bei denen sich die Schülerinnen und Schüler über eine Vielzahl an Ausbildungsberufen im sozialen und hauswirtschaftlichen Bereich informieren können. Neben Betriebserkundungen und der Teilnahme beim Ausbildungsbotschafteraktionstag, konnten auch Anknüpfungspunkte für den Fachunterricht gefunden werden.

So ist für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 beispielsweise eine gemeinsame Aktion zum Thema `Nächstenliebe‘ in Kooperation mit dem Unterrichtsfach Religion geplant. Durch diese Zusammenarbeit mit der Einrichtung sollen die unsere Schülerinnen und Schüler bei der Berufswahl unterstützt werden und der Unterricht praxisnäher gestaltet werden. Zum anderen soll die Einrichtung bei der Sicherung des Fachkräftenachwuchses unterstützt werden.

(Katharina Eifert)

 




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